Schlagwort-Archiv: Elektrik

3D Druck: Endura Lumenite Montage Platte 

Beim Bummeln durch meinen ‘Favorite Outdoor-Shop’ bin ich über das Rücklicht Endura Lumenite gestolpert. Die Idee eines kleinen Rücklichts mit mehreren Montage-Möglichkeiten gefällt mir, zudem ich gerade auf der Suche nach einem zusätzlichen Rücklicht zur Montage am Helm bin. Ein deutliches Plus an Sicherheit.

2 Halter liegen bei, einer für die Sattelstütze und ein weiterer mit Lasche für Kleidung oder Riemen. Was fehlt ist einer zum Aufkleben auf den Helm. Und nachdem ich noch dem 3D-Drucker bei mir Asyl gebe, ist schnell eine Montageplatte konstruiert (wie gehabt in Onshape) und gedruckt. Per Sekundenkleber oder Spiegelklebeband auf dem Helm befestigt, lässt sich das Licht problemlos abnehmen und über die anderen beiden Halter anderweitig nutzen.

Endura Luminite: Montageplatten

Endura Luminite: Montageplatten

Lite-Shift: Bike-Lights with High- and Low-Beam

Moderne LED-Fahrrad-Beleuchtung ist klasse, und wenn man die Begrenzung auf 2,5W großzügig auslegt, sieht man auch was und wird selbst gesehen. Speziell am Bike macht die Befestigung mit O-Ringen Sinn, ist bei Bedarf schnell dran und auch wieder weg. Wer das Licht wie ich in der dunklen Jahreszeit auch auf dem Weg zur Arbeit nutzt, muss halt jedesmal die Höhe neu justieren.

Damit das schneller (und fehlerfreier) geht, bräuchte ich eine Begrenzung, die zudem noch 2 Einstellungen zulässt. Einmal etwas tiefer und blendfreier für den Straßenverkehr, und einmal auf optimale Ausleuchtung etwas höher.

Die Umsetzung: Ein Adapter aus dem 3D-Drucker, den “Lite-Shift”. Hier ein paar Bilder zum Making-Off…

Lite-Shift - Konstruktion

Lite-Shift – Konstruktion

 

Lite-Shift - Druck

Lite-Shift – Druck

 

Lite-Shift - Mit Begrenzungsschrauben

Lite-Shift – Mit Begrenzungsschrauben

Lite-Shift - Mit Wilma

Lite-Shift – Mit Wilma 
Lite-Shift - Am Lenker

Lite-Shift – Am Lenker mit Kabelbindern befestigt

 

 

 

Lite-Shift - Am Lenker

Lite-Shift – Am Lenker mit Kabelbindern befestigt

 

Lite-Shift - Im Einsatz

Lite-Shift – Im Einsatz

 

Lite-Shift - Im Einsatz

Lite-Shift – Im Einsatz

 

Montage der Lampe geht wie bisher (erfordert aber in der Regel einen längeren O-Ring). Bedienung bei der Fahrt: Lampe nach vorne schieben: Low-Beam. Nach hinten ziehen, High-Beam.

Zum Nachbauen:
Die aktuelle Geometrie ist ausgelegt auf die Montage einer Wilma auf einem 25,4mm Lenker, und zwar im Klemmbereich des Vorbaus für einen Syntace VRO. Die Konstruktion ist öffentlich auf www.onshape.com zu finden. Feel free to copy and modify to your needs.

 

Update 2018-01-06: Im Prinzip ist die Idee super und die Verstellung funktioniert schnell. Einmal eingestellt, hat man über die beiden Winkel und ggf. die verschiedenen Leistungsstufen (bei mir 2) der Lampe mehrere Varianten für verschiedene Strecken. Was noch eine Überarbeitung braucht (hatte ich befürchtet): Die Reibung der Lampe auf dem Adapter ist zu gering, deutlich geringer als die des Gummiringes auf dem Lenker. Schon bei normalen Erschütterungen bewegt sich die Lampe in die Lage, in der sie montiert wurde. Da muss ich also nochmal Hirnschmalz reinstecken, mir fehlt aber noch die zündende Idee. Vorschläge willkommen!

 

Kalt und nass, …, und dunkel

Zugegeben, ich mag den Sommer lieber. Aber deswegen im Winter aufs Radfahren verzichten?  Mitnichten.
Richtige Klamotten und gutes Licht, und raus geht es.
Mit der Lupine habe ich genug Power für die Tour, am Stadtrad zusätzlich für den Notfall eine Mini LED zum Gesehen werden. Das Ding ist aber so hell,  dass es am Lenker montiert blendet und wandert deshalb auf das vordere Schutzblech.

image

Sieht cool aus und bringt sogar ein kleines bisschen Licht auf den Boden.

GPS per Handy

6 Jahre hat mein Garmin auf dem Buckel, und jetzt macht es keinen Mucks mehr. Wohl oder übel muss was Neues her. Das Nachfolgemodell meines Oregon? Dann wären wieder die Karten von openmtbmap möglich. Wobei…
Auf meinem Sony Z2 Handy nutze ich immer wieder die App OruxMaps, unter anderem auch mit Karten von openmtbmap oder openandromaps. Letztere gefallen mir sogar noch besser, die Darstellung ist für mich einfacher und eingängiger. Aber kann ein Handy das Navi ersetzen? Nach ein bisschen Recherche die Entscheidung: ich probiere es aus.
Selbst kleine und billige Smartphones brauchen sich bezüglich Auflösung und Bildschirmgröße nicht hinter den reinen Navis zu verstecken. Lange Akku Laufzeit und Wasserdichtigkeit sind aber ein Problem, so suche ich unter den Outdoor-Smartphones. Und werde in China fündig: ein Doogee Titans2, 4,5″, 960×540 Pixel, 4000mAh Akku!!!, wasserdicht nach IP67, und mit 120€ “relativ” billig. Mal sehen, ob für das Geld was vernünftiges zu bekommen ist. Erste Eindrücke (im Vergleich zum Garmin Oregon und Z2 mit OruxMaps):

  • Der Schock beim Auspacken: Die Rückseite ist wirklich so hässlich, wie auf den Bildern im Internet. Ich steh nicht auf Schlangenleder. Dafür sieht es von vorne ordentlich aus, und per Finn-Halterung am Lenker befestigt sieht man die Rückseite nicht. Aber egal, zum Telefonieren brauche ich es nicht (betreibe es ohne SIM-Karte). Die Halterung funktioniert hervorragend, selbst auf der neuen Degerlocher Downhill-Strecke verdreht sich das Handy nicht. Nicht dass ich nebenher Zeit gehabt hätte, aufs Navi zu schauen…
  • Betriebssystem ohne Schnickschnack, allerdings sind ein paar der tieferen Menus so schlecht ins Deutsche übersetzt, dass ich es nicht verstehen kann.
  • Relativ wenig Hauptspeicher, also auf SD-Karte auslagern was geht (Karten, Bilder, …)
  • Touch lässt sich sogar mit normeln Handschuhen einigermaßen bedienen (geht beim Sony gar nicht)
  • Bei großen Regentropfen reagiert das Display allerdings auch, dann nutze ich die App Touch Blocker von Argotronic.
  • Auflösung und Displaygröße ist deutlich besser als beim Oregon, kommt der Übersicht zu Gute. Das Z2 hat im Vergleich zwar eine fast viermal so hohe Auflösung, ist aber völlig ausreichend.
  • Das Display spiegelt (danke, Apple), Trotz zum Stromsparen reduzierter Helligkeit (auf ca. 20%) ist es trotzdem besser abzulesen, als das sehr dunkle matte Display des Oregon.
  • Gps Genauigkeit ist ebenfalls in Ordnung, wenn auch nicht so gut wie das Sony Handy.
  • Laufzeit: 12% Akku für 1:40h mit permanent laufenden Display und GPS-Tracking lässt hoffen.

 

Smartphone als Handy

Smartphone als Handy

Soweit bin ich nach dem ersten Einsatz sehr zufrieden, alles weitere dann in den Kommentaren…

Helmlampenhalter

Wenn sich die kalte Jahreszeit nähert, beschränkt sich das Biken auf das Wochenende. Oder man verlängert den Tag in die Nacht. Doch dafür ist vernünftiges Licht nötig. Der Markt an “Campingleuchten” ist mittlerweile groß, doch die Halterungen für den Helm sind nicht alle brauchbar. Die meisten haben zudem den Nachteil, dass sie hoch aufbauen und dadurch leichter wackeln.

Ich habe statt der käuflichen Halter einfach ein Stück alten Lenker (ein Stück Besenstiel tut es auch) abgelängt, auf beiden Seiten ausgeklinkt und mit einem Kabelbinder (möglichst breite, um den Helm nicht zu beschädigen) auf den Helm gezurrt. Dies tut natürlich nur, wenn ein Lüftungsschlitz mittig Luft aufs Hirn bläst. Darauf achten, dass die Lampe soweit vorne sitzt, dass der Helm keinen Schatten wirft. Sitzt perfekt und völlig vibrationsfrei.

Helmlampe

Helmlampe

Helmlampen-Halter

Helmlampen-Halter

Rohr

Rohr

Befestigung

Befestigung

Bilder: 2005