{"id":2584,"date":"2014-09-13T22:20:47","date_gmt":"2014-09-13T21:20:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.vielevisels.de\/?p=2584"},"modified":"2016-01-14T21:25:45","modified_gmt":"2016-01-14T20:25:45","slug":"perspektiv-wechsel-am-schrofenpass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vielevisels.de\/?p=2584","title":{"rendered":"Perspektiv-Wechsel am Schrofenpass"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"Alpencross 1994\" href=\"http:\/\/blog.vielevisels.de\/?p=136\">1994 <\/a>und\u00a0<a title=\"Alpencross 2004\" href=\"http:\/\/blog.vielevisels.de\/?p=800\">2004 <\/a>war ich am Schrofenpass mit dem Bike unterwegs, da w\u00e4re es 2014 eigentlich wieder Zeit. Doch dieses Jahr aus ganz anderer Perspektive: Zu Fu\u00df. Nicht dass ich vor 10 und 20 Jahren viel gefahren w\u00e4re, aber dieses Jahr habe ich das Bike ganz zu Hause gelassen und daf\u00fcr die Wanderst\u00f6cke eingepackt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2596\" aria-describedby=\"caption-attachment-2596\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-13_08-02-43_K_CIMG7616.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2596\" alt=\"Fertig gepackt.\" src=\"http:\/\/blog.vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-13_08-02-43_K_CIMG7616.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-13_08-02-43_K_CIMG7616.jpg 1024w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-13_08-02-43_K_CIMG7616-300x225.jpg 300w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-13_08-02-43_K_CIMG7616-144x108.jpg 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2596\" class=\"wp-caption-text\">Fertig gepackt.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Idee entsteht, als mein Onkel Uwe begeistert von seiner Wanderung auf dem E5 erz\u00e4hlt, zu Fu\u00df von Oberstdorf nach Meran. Spontan fassen wir eine gemeinsame Mehrtages-Wanderung ins Auge. Aus der ersten Idee entsteht ein konkreter Plan: Von Oberstdorf 4 Tage durch die Allg\u00e4uer Alpen, als Highlight den Heilbronner Weg den Uwe schon l\u00e4nger ins Auge gefasst hat.<\/p>\n<p>Je n\u00e4her der Termin kommt, desto unruhiger werde ich. So lange Strecken bin ich noch nie gelaufen, machen F\u00fc\u00dfe und Gelenke mit? Auch der Rucksack lastet beim Laufen deutlich schwerer auf den Schultern, als beim Biken. Und die gr\u00f6\u00dfte Sorge: Macht mir das Wandern Spa\u00df, oder vermisse ich bei jedem fahrbaren Meter mein Rad? Egal, da hilft nur ausprobieren.<\/p>\n<p>So treffen wir uns Samstag um 12 in Oberstdorf, geraten mitten hinein in den Trubel des Viehscheids. Der Bus bringt uns nach Birgsau und kurz vor eins geht es los. Knapp 500HM geht es mehr oder weniger in der Fallinie hinauf, weitere 700HM erwarten uns dann auf dem Panoramaweg zur Mindelheimer H\u00fctte. Nebel und ein bisschen Nieselregen begleiten uns, aber immer wieder gibt es Sonnenstrahlen. Wir sind froh, dass der Regen der letzten Tage nur den Boden aufgeweicht hat, und nicht uns.<\/p>\n<p>Die Nacht im Lager wird erwartungsgem\u00e4\u00df unruhig, trotz der H\u00f6henmeter stellt sich Schlaf nicht so richtig ein. Und dann f\u00e4llt auch noch ein Schwede vom Dachboden (und muss morgens per Hubschrauber ins Tal). Am Morgen: Sonne. Der Abstieg ins Rappenalptal ist schlammig und rutschig, wir sind froh den Anstieg zum Schrofenpass zu erreichen, ohne dass sich einer von uns in den Dreck gesetzt hat. Ohne Rad auf dem R\u00fccken erreichen wir die Passh\u00f6he mit deutlich weniger Anstrengung. Biker sehen wir keine, w\u00e4hrend wir auf der Strecke unterwegs sind. Vielleicht gut so, vielleicht h\u00e4tte es mich doch gejuckt ;-)=<\/p>\n<figure id=\"attachment_2587\" aria-describedby=\"caption-attachment-2587\" style=\"width: 474px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-14_10-14-58_K_CIMG7645.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-2587 \" alt=\"Zu Fu\u00df auf der Leiter am Schrofenpass\" src=\"http:\/\/blog.vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-14_10-14-58_K_CIMG7645-768x1024.jpg\" width=\"474\" height=\"632\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-14_10-14-58_K_CIMG7645-768x1024.jpg 768w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-14_10-14-58_K_CIMG7645-225x300.jpg 225w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-14_10-14-58_K_CIMG7645.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2587\" class=\"wp-caption-text\">Zu Fu\u00df auf der Leiter am Schrofenpass<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auf der folgenden Etappe um den Gr\u00fcner und vor allem auf dem steilen Abstieg in den Mutzentobel bin ich aber froh, ohne zweir\u00e4drigen Ballast unterwegs zu sein. Da wir schon vor halb drei am Etappenziel sind, steigen wir trotz bedecktem Himmel noch auf den Rappenseekopf. Der Anstieg ist teilweise ganz sch\u00f6n heftig, mehr als einmal nehmen wir die H\u00e4nde zu Hilfe und das Wandern wird zum Klettern. Durch die dichte Wolkendecke kommen immer wieder Sonnenstrahlen, die zwar nicht den Gipfel, aber die umliegenden Berge in tolles Licht tauchen. Fantastisch. Halb sechs sind wir wieder unten an der Rappenseeh\u00fctte, der Nebel hat mittlerweile alles verschlungen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2591\" aria-describedby=\"caption-attachment-2591\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-14_17-31-57_K_CIMG7672.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2591\" alt=\"Der Abstieg vom Rappenseekopf, die Rappenseeh\u00fctte taucht im Nebel auf.\" src=\"http:\/\/blog.vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-14_17-31-57_K_CIMG7672.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-14_17-31-57_K_CIMG7672.jpg 1024w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-14_17-31-57_K_CIMG7672-300x225.jpg 300w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-14_17-31-57_K_CIMG7672-144x108.jpg 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2591\" class=\"wp-caption-text\">Der Abstieg vom Rappenseekopf, die Rappenseeh\u00fctte taucht im Nebel auf.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am runden Tisch beim Abendessen haben wir nette Gesellschaft, tauschen die Erfahrungen und Geschichten aus und liegen zur H\u00fcttenruhe in den Betten. F\u00fcr den Luxus eines Vierbettzimmers haben wir ein paar Euro mehr gezahlt. Ein &#8222;Schnarcher-freies&#8220; Zimmer war leider nicht im Preis enthalten.<\/p>\n<p>Trotz der zweiten Nacht mit wenig Schlaf sind wir um 20 nach sieben unterwegs, Richtung Heilbronner Weg.\u00a0 Noch ist es k\u00fchl, die Sonne kommt noch nicht \u00fcber den Kamm. Erst auf dem Weg zum Hohen Licht erreichen uns erste Sonnenstrahlen, und auf dem Gipfel haben wir sogar Sonne.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2592\" aria-describedby=\"caption-attachment-2592\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-15_09-05-03_K_CIMG7690.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2592\" alt=\"Blick vom Hohen Licht, Oberstdorf im Nebel.\" src=\"http:\/\/blog.vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-15_09-05-03_K_CIMG7690.jpg\" width=\"1024\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-15_09-05-03_K_CIMG7690.jpg 1024w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-15_09-05-03_K_CIMG7690-300x117.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2592\" class=\"wp-caption-text\">Blick vom Hohen Licht, Oberstdorf im Nebel.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach der Gipfelbesteigung geht es auf den Heilbronner Weg. Viel begangen, nicht ohne Grund: Anspruchsvoll, aber auch nicht zu extrem, durch einige Seilsicherungen und Leitern sehr abwechslungsreich, windet er sich links und rechts des Kammes mit immer wechselnden Ausblicken Richtung Norden. Am Schwarzmilzferner geht es zum Schluss noch \u00fcber einen Gletscher-Rest mit ein paar Zentimetern Neuschnee obenauf.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2593\" aria-describedby=\"caption-attachment-2593\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-15_10-26-32_K_CIMG7706.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2593\" alt=\"Die Leiter auf dem Heilbronner Weg.\" src=\"http:\/\/blog.vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-15_10-26-32_K_CIMG7706.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-15_10-26-32_K_CIMG7706.jpg 1024w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-15_10-26-32_K_CIMG7706-300x225.jpg 300w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-15_10-26-32_K_CIMG7706-144x108.jpg 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2593\" class=\"wp-caption-text\">Die Leiter auf dem Heilbronner Weg.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dann der Anstieg auf die M\u00e4delegabel, den zweiten am Heilbronner Weg liegenden Gipfel. Die R\u00fccks\u00e4cke lassen wir am Einstieg liegen, dann geht es auf allen vieren bergauf. Sabine, die Gipfelst\u00fcrmerin vom Vorabend, kommt uns auch hier (wie am Hohen Licht) entgegen, als wir den Aufstieg beginnen. Es zieht zu, trotzdem haben wir auf dem Gipfel noch einigerma\u00dfen Fernsicht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2594\" aria-describedby=\"caption-attachment-2594\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-15_14-16-28_K_CIMG7776.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2594\" alt=\"Die M\u00e4delegabel, 2te Gipfelbesteigung vom Heilbronner Weg.\" src=\"http:\/\/blog.vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-15_14-16-28_K_CIMG7776.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-15_14-16-28_K_CIMG7776.jpg 1024w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-15_14-16-28_K_CIMG7776-300x225.jpg 300w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-15_14-16-28_K_CIMG7776-144x108.jpg 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2594\" class=\"wp-caption-text\">Die M\u00e4delegabel, 2te Gipfelbesteigung vom Heilbronner Weg.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auf dem Weg hinab kommt uns eine der beiden Aachenerinnen vom letzten Abendessen entgegen, will auch noch auf den Gipfel. Auf dem Weg hinab fallen erste Regentropfen, so sputen wir uns und nehmen die letzten Kilometer zur Kemptner H\u00fctte in Angriff. Auf dem Weg: Steinb\u00f6cke. Die lassen sich nicht st\u00f6ren, selbst als wir 10 Meter von ihnen entfernt vom Weg abbiegen. Ob das an den bestimmt 80 Zentimeter langen H\u00f6rnern liegt oder am Wissen &#8222;ich stehe unter Naturschutz&#8220;, sei dahingestellt. Imposant. Angekommen auf der Kemptner H\u00fctte gibt es erst Kaffee und Kuchen, dann ein 4er-Zimmer. Und zum Abendessen findet sich die gleiche Gruppe wieder, wie schon am vergangenen Abend.<\/p>\n<p>Gemeinsam planen wir. F\u00fcr uns der letzte Tag mit Abstieg nach Oberstdorf. Einige Varianten bieten sich an, doch der Anstieg auf den Gro\u00dfen Krottenkopf, mit 2657m h\u00f6chster Gipfel der Allg\u00e4uer Alpen, hat es uns angetan. Nicht nur uns, auch Sabine entschlie\u00dft sich zur Gipfelbesteigung. Doch w\u00e4hrend wir &#8222;nur&#8220; 1100 Meter Anstieg vor uns haben (und dann 2000 Meter hinab), will sie noch bis zur Prinz Luitpold-H\u00fctte. Allein das sind von der Kemptner H\u00fctte schon deutlich \u00fcber 1000 Meter Anstieg. So liegen wir alle schon lange vor der H\u00fcttenruhe in den Betten (diesmal ohne Schnarcher), um mit dem ersten Licht loszulaufen.<\/p>\n<p>Noch vor 6 Uhr klingelt der Wecker, als Fr\u00fchst\u00fcck gibt es die Reste unseres Reiseproviants und einen Liter Tee f\u00fcr Uwe. Deutlich vor sieben Uhr sind wir unterwegs, noch d\u00e4mmert es. Weit vor uns sehen wir Sabine, die ohne gr\u00f6\u00dferes Fr\u00fchst\u00fcck aufgebrochen ist. Auf dem Sattel unterhalb des Gipfels lassen wir die Rucks\u00e4cke liegen, nehmen die letzten H\u00f6henmeter kletternd in Angriff. Auf halbem Weg zum Gipfel kommt uns Sabine wieder entgegen, wir w\u00fcnschen viel Gl\u00fcck f\u00fcr ihre Mammut-Tour und steigen auf den Gipfel. Mit leider etwas verhangenen Himmel blicken wir zur\u00fcck auf den kompletten Heilbronner Weg, ein toller Anblick.\u00a0Dann geht es hinab, auf gleichem Weg wieder zur Kemptner H\u00fctte (ja, auch da h\u00e4tten wir die Rucks\u00e4cke stehen lassen k\u00f6nnen), wo wir das R\u00e4tsel der Parkuhr kl\u00e4ren k\u00f6nnen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2590\" aria-describedby=\"caption-attachment-2590\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-16_12-08-18_K_CIMG7830.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2590\" alt=\"Die Parkuhr an der Kemptner H\u00fctte. F\u00fcr den Rettungshubschrauber.\" src=\"http:\/\/blog.vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-16_12-08-18_K_CIMG7830.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-16_12-08-18_K_CIMG7830.jpg 1024w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-16_12-08-18_K_CIMG7830-300x225.jpg 300w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/2014_Heilbronner_Weg_2014-09-16_12-08-18_K_CIMG7830-144x108.jpg 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2590\" class=\"wp-caption-text\">Die Parkuhr an der Kemptner H\u00fctte. F\u00fcr den Rettungshubschrauber.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach der St\u00e4rkung mit Kaffee und Nachtisch geht es ins Tal. Am Anfang felsig, dann weitet sich das enge Tal etwas, erste B\u00fcsche wachsen, dann B\u00e4ume, und zum Schluss geht es durch den Wald ins Tal. Die letzten Meter auf Asphalt, bis zum Bergsteiger-Bus in Spielmannsau. 5 Minuten vor Abfahrt des Busses sind wir da, geschafft aber gl\u00fccklich strecken wir die Beine von uns. Nach einem Picknick und Kaffee auf dem Oberstdorfer Marktplatz stehen wir p\u00fcnktlich am Bahnsteig, der Zug l\u00e4sst jedoch auf sich warten. Schienenersatzverkehr, schon wieder.<\/p>\n<p>Gut 5000HM und fast 60km legen wir in den vier Tagen zur\u00fcck. F\u00fcr mich als &#8222;Rookie&#8220; ganz ordentlich, und ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme. Meine Bedenken bez\u00fcglich Kondition und Konstitution haben sich zum Gl\u00fcck nicht bewahrheitet, und die Streckenwahl war perfekt: Mein Bike habe ich nie (naja, fast nie) vermisst. Zu anspruchsvoll und abwechslungsreich war die Strecke. Die Faszination ist eine \u00e4hnliche wie beim Biken. Das Naturerlebnis ist noch intensiver, du bist viel langsamer unterwegs und kannst jederzeit anhalten, um Fauna und Flora zu genie\u00dfen. Und w\u00e4hrend das Biken meist auf der Passh\u00f6he endet, kommst Du zu\u00a0 Fu\u00df auf die Gipfel, bis ganz hoch hinaus. Und im schwerem Gel\u00e4nde hat das Wandern auch nichts mehr mit dem &#8222;spazieren gehen&#8220; zu tun, hier muss jeder Tritt und Griff sitzen, sonst geht es schief. Auch hier Parallelen zum Biken. Und mit dieser Erfahrung wird es bestimmt nicht das letzte Mal sein, dass ich zu Fu\u00df unterwegs bin.<\/p>\n<p>Vielleicht hat es Dir auch Lust gemacht, das Rad gegen die Wanderst\u00f6cke zu tauschen. Probier es einfach mal aus!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1994 und\u00a02004 war ich am Schrofenpass mit dem Bike unterwegs, da w\u00e4re es 2014 eigentlich wieder Zeit. Doch dieses Jahr aus ganz anderer Perspektive: Zu Fu\u00df. 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