{"id":589,"date":"1999-06-06T13:15:39","date_gmt":"1999-06-06T12:15:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.vielevisels.de\/?p=589"},"modified":"2020-11-08T08:27:40","modified_gmt":"2020-11-08T07:27:40","slug":"jura-1999","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vielevisels.de\/?p=589","title":{"rendered":"Jura-H\u00f6henweg: Voll die H\u00e4rte 1999"},"content":{"rendered":"<p>Auf der Suche nach Singletrails zieht es uns diesesmal ins Jura. Wir haben den Jurah\u00f6henweg im Visier, einen Wanderweg, der von Z\u00fcrich bis Genf entlang des Schweizer Jurahauptkammes verl\u00e4uft. Nach intensivem Kartenstudium halten wir ihn f\u00fcr weitgehend fahrbar, was sich im Prinzip auch als richtig erweist. Zumindest den gr\u00f6\u00dften Teil &#8230;<\/p>\n<h2><b>Impressionen<\/b><\/h2>\n<p>Den Puls auf 180, den Blick krampfhaft zum Boden gesenkt, auf dem R\u00fccken 7kg Gep\u00e4ck, auf der Schulter mein HotChili, setze ich m\u00fchsam einen Fu\u00df vor den anderen. Blo\u00df nicht aufschauen, will denn diese Treppe niemals enden? Wir sind auf dem <strong>Schweizer Jura-H\u00f6henweg<\/strong>, Roli, Chris und ich. Eine Woche mit Minimal-Gep\u00e4ck auf Wanderwegen durch das Schweizer Jura. Sonntag abend haben wir uns in Rheinfelden getroffen, sind dann direkt nach S\u00fcden bis zum Jura-H\u00f6henweg gefahren und wollen jetzt dem Jura-H\u00f6henweg folgen, soweit wir in dieser Woche kommen. Doch diese Treppe gibt mir schon am ersten Tag den Rest, ich denke ans Aufgeben. Eigentlich noch halb krank und entsprechend schlecht drauf, wollte ich eigentlich den ersten Tag ruhig angehen. Doch das Gel\u00e4nde fordert meine letzten Reserven. Vielleicht h\u00e4tte ich doch besser auf die Vorzeichen geachtet und w\u00e4re zu Hause geblieben? Beim Bike-Check eine Woche vor der Tour hatte ich festgestellt, da\u00df der Hinterbau meines Hot Chili Risse bekommen hat. Dank dem Einsatz von Harald und Thomas (ein Riesendankesch\u00f6n an Extrabike in Stuttgart), hatte ich innerhalb von drei Tagen Ersatz und konnte auf dem eigenen Bike die Tour antreten. In diesem Moment w\u00fcnsche ich mir fast, die Reparatur h\u00e4tte nicht geklappt. Doch die Rettung naht, Roli kommt mir entgegen und nimmt mir mein Rad von der Schulter: &#8222;Kommst Du klar? Gib&#8216; her!&#8220;. Auch wenn mein Stolz sich kurz wehrt, ich bin heilfroh um Rolis Angebot und kurze Zeit sp\u00e4ter sind wir oben. Wir haben uns gerade den k\u00fcrzesten Weg auf den Roggenschnarz gesucht, einem Bergr\u00fccken der 500m \u00fcber dem Tal der Aare fantastische Ausblicke bietet. Die H\u00f6henlinien zeigen es, so steil wie der Aufstieg wird dann auch die Abfahrt nach Balsthal. Wenn wir Pech haben, m\u00fcssen wir auch bergab noch unsere Bikes tragen. Doch zuerst folgt das volle Kontrastprogramm: Ein leicht absch\u00fcssiger Singletrail \u00fcber weichen, griffigen Waldboden, im Slalom zwischen B\u00e4umen hindurch, im Bunny-Hop \u00fcber Wurzeln und Steine, eine gigantische Aussicht auf die 500m tiefer gelegene Ebene. Die Aussicht mu\u00df jedoch warten auf die Verschnaufspausen, zu toll ist der Trail. Ein Gef\u00fchl, als ob Du fliegst. Das Gef\u00e4lle wird immer st\u00e4rker, der Trail verblockter. Die Stufen gr\u00f6\u00dfer, der Weg gabelt sich um Steine oder B\u00e4ume. Unser Tempo geht runter, zu schwierig wird der Trail. Roli h\u00e4ngt uns mit seinem Freerider gnadenlos ab (was nicht nur am Bike liegt&#8230;). Die ersten Serpentinen kommen, doch sie sind gerade so noch fahrbar. Zwanzig Minuten sp\u00e4ter spuckt uns der Trail auf eine Wiese, der H\u00f6henmesser zeigt wieder den gleichen Wert wie vor dem Aufstieg. Doch wir sind uns einig: Jeder Meter der Abfahrt war den Aufstieg wert&#8230;<br \/>\nEine Woche unter Bikern. Logisch, da\u00df <strong>Diskussionen um die Technik <\/strong>an der Tagesordnung sind! Am Abend des zweiten Tages dreht sich alles nur um eines: Wie mu\u00df das optimale auswechselbare Schaltauge aussehen! Soll es sich im Falle des Falles plastisch verformen, so da\u00df es notd\u00fcrftig gerichtet den Rest der Tour \u00fcbersteht? Eine 100%ige Funktion ist damit allerdings dann nur noch schwer zu realisieren. Oder besser ein Schaltauge, das immer exakt ausgerichtet ist und beim Crash einfach abbricht und durch ein neues ersetzt werden mu\u00df? Wie auch immer, wir haben den Worst Case erwischt: Ein abgebrochenes Schaltauge, und keinen Ersatz dabei. Roli hat sich bei einem Sprung unfreiwillig abgelegt, was zwar nur seinem Stolz geschadet, aber daf\u00fcr dem Schaltauge den Garaus gemacht hat. Kurzentschlossen wird unsere Tagesetappe also etwas k\u00fcrzer als eigentlich gedacht und wir kehren auf dem Oberen Grenchenberg ein. Nun ist guter Rat teuer: Die n\u00e4chste Gelegenheit, Ersatzteile f\u00fcr Roli&#8217;s C&#8217;dale zu bekommen, w\u00e4re ins 900m tiefer gelegene Biel abzufahren. Doch bis dahin sind es noch \u00fcber 20km, davon der gr\u00f6\u00dfte Teil Singletrack, leider nicht ohne einige knackige Anstiege. Doch ohne Antrieb? Alternativ k\u00f6nnten wir die Stra\u00dfe hinabrollen, die laut Karte von hier ohne jede Steigung nach Biel f\u00fchrt. Die Aussicht, die restlichen Kilometer bis Biel auf Asphalt zur\u00fcckzulegen, dr\u00fcckt etwas auf die Stimung. Macht aber auch innovativ! Erste Versuche, die Kette zu k\u00fcrzen und wenigstens einen Gang zu nutzen, scheitern. %!$&amp;\\#-Fullies! Zu gro\u00df ist die \u00c4nderung der Kettenl\u00e4nge beim Einfedern. Schon bei der kleinsten Bodenunebenheit springt die Kette ab. Und die Federung Blockieren? Angesichts der zu erwartenden Downhills nicht unbedingt erste Wahl. Doch nach einer Stunde Arbeit pr\u00e4sentiert Roli sein Single-Speed-Freeride-Crossover: Mittels seines Leatherman, einem Ast und diversen Stricken aus der Notfallkiste hat er sich eine \u00d6ko-Kettenf\u00fchrung geschnitzt, die die \u00fcblichen CNC-Produkte ziemlich alt aussehen l\u00e4\u00dft. Bleibt nur zu hoffen, da\u00df Roli bei der Gangwahl die kommenden Steigungen nicht untersch\u00e4tzt hat! Am n\u00e4chsten Morgen geht es los, die ersten Meter noch auf Asphalt. Dann f\u00fchrt der Weg jedoch \u00fcber eine Weide, Schlagloch reiht sich an Schlagloch, ein erster Test f\u00fcr die Kettenf\u00fchrung. Doch bald kommt die erste Steigung, auf dem feuchten Untergrund habe ich Schwierigkeiten, den richtigen Tritt zu finden. Der schwierige Untergrund bessert sich, doch daf\u00fcr wird es steiler. Bald bin ich im ersten Gang. Als der nicht mehr ausreicht, mu\u00df ich vom Rad. Und zusehen, wie Roli unbeeindruckt auf dem mittleren Kettenblatt von dannen f\u00e4hrt. Kraft statt Schaltung! Diese Steigung sollte auch die einzige nennenswerte bleiben, der Rest der Strecke bis Biel war ein reiner Genu\u00df. Die gleiche Mischung aus schnellen Downhills und technischen Singletrails wie schon die zwei Tage zuvor. Zum zweiten Fr\u00fchst\u00fcck waren wir dann in Biel, schnell war auch ein H\u00e4ndler gefunden, der noch zwei Wechsel-Schaltaugen f\u00fcr Roli&#8217;s C&#8217;dale am Lager hatte (aus Erfahrung wird man ja klug&#8230;). Nach der Fr\u00fchst\u00fcckspause (Pause zumindest f\u00fcr Chris und mich) waren alle drei Bikes wieder in Schu\u00df und es konnte weitergehen, einige Stunden bergauf bis nach End der Welt (hei\u00dft wirklich so), wo wir wieder auf den H\u00f6henweg treffen. Dieser Defekt sollte der einzige bleiben, auf \u00fcber 400km Fahrtstrecke \u00fcber Stock und Stein. Kein Plattfu\u00df, keine D\u00e4mpferprobleme, nichts. Nur ein abgebrochenes Schaltauge. Womit wir wieder bei der Frage nach dem optimalen Schaltauge w\u00e4ren&#8230;<br \/>\nEine weitere Frage war die nach dem <strong>Sinn der Schutzbleche<\/strong>, die Chris an seinem K2 spazierenf\u00e4hrt. Diese er\u00fcbrigte sich aber bald. Das Jura wird sehr intensiv landwirtschaftlich genutzt, vor allem mit Viehhaltung hatten wir es auf unserer Tour zu tun. Ein Gro\u00dfteil der Strecken des Jurah\u00f6henweges l\u00e4uft \u00fcber Viehweiden. Das Unangenehme daran waren die Hinterlassenschaften der Rindviecher, die auf den Weiden geh\u00e4uft und bevorzugt auf unserer Spur anzutreffen waren. Manchmal rettete uns nur noch ein schneller Bunny Hop, und wenn der schiefging, h\u00e4tten auch Roli und ich gerne Schutzbleche am Rad gehabt. So aber zierten uns bald die bekannten Streifen auf dem R\u00fccken. Nicht ganz so unangenehm, daf\u00fcr aber anstrengender waren die vielen Absperrungen, die zwar den Fu\u00dfg\u00e4ngern den Zugang zu den Weiden erlauben, das Vieh aber zur\u00fcck halten. Diese Absperrungen gab es in x verschiedenen Versionen, allen gemeinsam war allerdings die Technik, mit dem Rad durchzukommen: Das einarmige Stemmen des Bikes. Da sag noch mal einer, Biken w\u00fcrde nur die Beinmuskulatur beanspruchen!<br \/>\nDie Faszination einer mehrt\u00e4gigen Mountain Bike Tour liegt auch darin, da\u00df nicht alles planbar ist, wie im normalen Leben. Wie weit kommen wir heute, sind die Wege fahrbar, wie wird das Wetter? Auf all diese Fragen kann erst der Tag eine Antwort bringen. Auch die Frage, <strong>wo \u00fcbernachten wir heute<\/strong>, ist jedesmal wieder spannend. Gerade in Gebieten, in denen nicht an jeder Ecke eine \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit vorhanden ist. Dazu z\u00e4hlt auch das Jura. Da wir unser Gep\u00e4ck zugunsten gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Bewegungsfreiheit auf dem Bike m\u00f6glichst minimieren wollten, kam keine \u00dcbernachtung unter freiem Himmel in Frage. Doch auch die Unterk\u00fcnfte, die wir auf unserer Tour fanden, waren unterhaltsam und abwechslungsreich genug. Der erste Abend zeigte uns schon, da\u00df die Suche nach einer Unterkunft nicht immer einfach sein w\u00fcrde. In Balsthal h\u00e4tten wir am wenigsten Schwierigkeiten erwartet, ganz so klein ist der Ort nicht. Unterkunft fanden wir schlie\u00dflich nach einigem Suchen im Hotel am Bahnhof. Doch der n\u00e4chste Tag entsch\u00e4digt f\u00fcr die wenig Biketypische Unterbringung. Im Massenlager auf dem Oberen Grenchenberg f\u00fchlen wir uns schon wohler, auch wenn uns Rolis Schaltauge dieses Etappenziel eher unfreiwillig aufgezwungen hat. Dusche und Warmwasser z\u00e4hlen zum Luxus, den wir diesen Abend nicht geniessen k\u00f6nnen. Daf\u00fcr werden wir von der Wirtin des Hofes durch eine Riesenportion R\u00f6sti entsch\u00e4digt. Sowohl in der Qualit\u00e4t des Essens, als auch im Fehlen jeglichen Luxus gibt es noch eine Steigerung. Auf der Alm Met de I&#8217;lle schlafen wir in einem Bretterverschlag auf dem Heuboden, h\u00e4ngen unsere nassen Klamotten zwischen Spinnweben und Heuballen auf und sp\u00fclen uns an der K\u00fcchensp\u00fcle notd\u00fcrftig den Schwei\u00df ab. Dusche? Fehlanzeige. Warmwasser? Nur zum Geschirrsp\u00fclen. Und auch Trinkwasser ist dem Kochen vorbehalten, zum Waschen reicht Quellwasser. F\u00fcr uns verw\u00f6hntes Pack v\u00f6llig unvorstellbar, so dauernd zu leben. Doch f\u00fcr eine Mountainbiketour ist es genau das richtige, total einsam, in v\u00f6lliger Stille und ohne Stra\u00dfenl\u00e4rm, der uns sonst \u00fcberall umgibt. Das Essen jedoch hat nichts von Simpel an sich: Das Tomatenfondue k\u00f6nnte auch in einem Nobelrestaurant auf der Karte stehen (oder schmeckt es einfach nach einer Biketour so lecker?). Nach diesen zwei Tagen ohne jeglichen Komfort steht uns der Sinn endlich wiede nach einer Dusche. Doch die bekommen wir schon fr\u00fcher, als uns lieb ist. Im Gorges de l&#8217;Areuse beginnt es zu regnen. Vielleicht unser Gl\u00fcck, denn eigentlich ist der Weg f\u00fcr Biker gesperrt. So aber ist au\u00dfer uns niemand unterwegs. Nach \u00fcber zwei Stunden und 500HM im str\u00f6menden Regen k\u00f6nnten wir eigentlich eine Pause vertragen. Doch die Aussicht, sp\u00e4ter in den nassen Klamotten wieder aufs Rad zu steigen, sind auch nicht toll. So fahren wir weiter und erreichen nach weiteren zwei Stunden unser Tagesziel, Les Rochat. Na\u00df bis auf die Haut, dreckig und stinkend wie wir sind be\u00e4ugt uns die Wirtstochter kritisch. Doch der Wirt hat ein Einsehen, im Massenlager sind noch wenige Pl\u00e4tze frei. Und es gibt sogar eine Dusche! Bald stehen neben der Armada von Wanderstiefeln unsere Radschuhe, neben Gore-H\u00fcten h\u00e4ngen unsere Helme. Der Geruch, der von der Ansammlung nasser Klamotten aufsteigt, ist nicht von schlechten Eltern, auch wenn wir unsere Klamotten direkt mit geduscht haben. In dem Mief schl\u00e4ft niemand besonders, so sind wir froh, am n\u00e4chsten Morgen wieder auf dem Rad zu sitzen. An diesem vorletzten Tag suchen wir sechs Stunden sp\u00e4ter mit Karte und \u00dcbernachtungsverzeichnis eine Bleibe f\u00fcr die Nacht. Doch alle Telefonanrufe bleiben erfolglos, die wenigen Unterk\u00fcnfte auf dem Weg sind alle ausgebucht. So entschlie\u00dfen wir uns, in Le Pont eine Unterkunft zu suchen. Das bedeutet eine harte Etappe mit \u00fcber 100km f\u00fcr den letzten Tag. Doch in Le Pont genie\u00dfen wir erstmal im Grand Hotel den Luxus vergangener Tage. Viel ist nicht mehr \u00fcbriggeblieben, die Nutzung als Familienhotel rettet zumindest vor dem Verfall. Das Mobiliar stammt aus den verschiedensten Epochen, neben dem verschlissenen Ohrensessel ein Klappgartenstuhl, ein\u00a0 IKEA-Sessel, St\u00fchle, wie sie bei uns oft genug auf dem Sperrm\u00fcll zu finden sind. Auch die Zimmer h\u00e4tten dringend eine Renovierung n\u00f6tig. Doch das Geb\u00e4ude, die Anlage mit Blick auf den See l\u00e4\u00dft den Glanz alter Zeiten erahnen und auch f\u00fcr uns verstr\u00f6mt das Hotel einen ganz besonderen Flair. Die verlorenen Kilometer m\u00fcssen wir nun am letzten Tag wieder einholen, weil wir uns am letzten Abend bei einem Freund von Chris in Lausanne einquartieren wollen. So stehen wir nach einem harten Tag abends um 6:00 Uhr in Blickweite der Kuppel La Dole, aber noch \u00fcber 100HM unterhalb, von denen vermutlich h\u00f6chstens die H\u00e4lfte fahrbar sind. Reicht es uns noch bis oben? Unsere Sch\u00e4tzung: 1 Stunde hoch, dann mindestens 1 Stunde f\u00fcr die 1300HM bergab, und dann noch 1,5 Stunden auf Asphalt am See entlang bis Lausanne. Also los, ich bin zwar schon reichlich am Ende, aber diesen H\u00f6hepunkt will ich mir nicht entgehen lassen. So stehen wir eine Stunde sp\u00e4ter an der Kuppel des La Dole, k\u00f6nnen im Dunst den Genfer See erahnen und haben ziemlich exakt 1300HM Downhill vor uns. Schnell trockene Klamotten an und abw\u00e4rts geht&#8217;s. Kurze St\u00fccke \u00fcber Schotter wechseln sich ab mit schnellen Singletracks, \u00fcber Weiden, durch den Wald. Dann wieder extrem steile Trial St\u00fccke. Diese Abfahrt ist ein Traum! Mit einem breiten Grinsen rollen wir kurz vor Borex auf einen asphaltierten Feldweg und schauen zur\u00fcck: Gerade noch erkennbar die Kuppel von La Dole. Durchschnittlich 24% Gef\u00e4lle haben wir hinter uns, reine Fahrtzeit keine 30 Minuten. Dieser Downhill ist der perfekte Abschlu\u00df f\u00fcr eine solche Tour. Eigentlich h\u00e4tten wir jetzt alle genug f\u00fcr heute, doch die Verabredung mit Stephan in Lausanne steht. Also schnell die k\u00fcrzeste Strecke am See entlang nach Lausanne gesucht, noch den letzten Schluck aus dem Camelbak genommen und dann hei\u00dft es: Kette rechts. Doch f\u00fcr mich zeigt sich bald, da\u00df ich mir in den vergangenen Tagen zuviel zugemutet habe: Selbst im Windschatten kann ich Rolis und Chris&#8216; Tempo nicht mehr halten, ich bin k\u00f6rperlich v\u00f6llig am Ende, und diese Bolzerei gibt mir dann auch noch seelisch den Rest. Jede kleinste Steigung dr\u00fcckt unser Tempo und so kommen wir \u00fcber 2 Stunden sp\u00e4ter dann in Lausanne an der Uni an, wo wir uns mit Stephan verabredet haben. Noch eine weitere halbe Stunde durch Lausanne bis wir dann gegen 23:00Uhr bei Stephan in der Wohnung stehen. Geschafft! Jetzt gibt es nur noch eins: Duschen, Essen, und ins Bett. Kurz vor 2 Uhr morgens falle ich halbtot ins Bett und schlafe wie ein Stein. Den Wecker am n\u00e4chsten Tag h\u00e4tte ich am liebsten ignoriert, doch wenn wir noch heute nach Stuttgart zur\u00fcckwollen, k\u00f6nnen wir nicht den ganzen Tag verpennen. Zu dritt geht es zuerst mit dem Zug bis nach Rheinfelden, den Rest legen Chris und ich alleine zur\u00fcck.<br \/>\nZur\u00fcckblickend kommt mir diese Jura-Tour als die<strong> h\u00e4rteste aller meiner Touren <\/strong>vor. Ob das daran liegt, da\u00df man die unangenehmen Dinge mit der Zeit vergi\u00dft, oder an meinem schlechten Gesundheitszustand, oder daran, da\u00df es wirklich so anstrengend war, sei dahingestellt. Fest steht jedoch, da\u00df das st\u00e4ndige Auf und Ab und die doch relativ h\u00e4ufigen Tragestrecken ihren Tribut zollen. Dazu kommen die fahrtechnisch hohen Anforderungen, die auch nicht spurlos an einem vor\u00fcbergehen. Aber wir haben es ja so gewollt. Oder?<\/p>\n<h2>Bilder<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura5a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-594\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura5a.jpg\" alt=\"\" width=\"862\" height=\"597\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura6a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-593\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura6a.jpg\" alt=\"\" width=\"862\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura6a.jpg 862w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura6a-120x80.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 862px) 100vw, 862px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura8a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-595\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura8a.jpg\" alt=\"\" width=\"862\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura8a.jpg 862w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura8a-120x80.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 862px) 100vw, 862px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura9.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-598\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura9.jpg\" alt=\"\" width=\"587\" height=\"873\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-596\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura11.jpg\" alt=\"\" width=\"862\" height=\"591\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura11a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-597\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura11a.jpg\" alt=\"\" width=\"862\" height=\"579\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura11a.jpg 862w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura11a-120x80.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 862px) 100vw, 862px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura13a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-599\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura13a.jpg\" alt=\"\" width=\"862\" height=\"594\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura14.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-600\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura14.jpg\" alt=\"\" width=\"862\" height=\"560\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura17a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-601\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura17a.jpg\" alt=\"\" width=\"590\" height=\"873\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura19.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-602\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura19.jpg\" alt=\"\" width=\"597\" height=\"873\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura22.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-603\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura22.jpg\" alt=\"\" width=\"866\" height=\"594\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura23.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-605\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura23.jpg\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"870\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura24.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-604\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura24.jpg\" alt=\"\" width=\"862\" height=\"597\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura25.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-606\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura25.jpg\" alt=\"\" width=\"866\" height=\"594\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura25a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-607\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura25a.jpg\" alt=\"\" width=\"862\" height=\"563\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura26.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-608\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura26.jpg\" alt=\"\" width=\"593\" height=\"870\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura27a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-609\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura27a.jpg\" alt=\"\" width=\"866\" height=\"594\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura31a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-610\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura31a.jpg\" alt=\"\" width=\"587\" height=\"873\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura32a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-611\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/jura32a.jpg\" alt=\"\" width=\"862\" height=\"588\" \/><\/a><\/p>\n<h2><b>Hot Spots<\/b><\/h2>\n<p>Jede Tour hat Ihre Highlights, sei es landschaftlich, fahrtechnisch oder einfach als bleibende Erinnerung. So auch unsere Jura-Tour.<\/p>\n<p>Beim <strong>Aufstieg auf den Roggen<\/strong> h\u00e4tte ich jeden f\u00fcr verr\u00fcckt erkl\u00e4rt, der mir diese Tortur als eines der Highlights unserer Jura-Tour verkaufen wollte. Doch r\u00fcckblickend geh\u00f6rt der Roggen definitiv zu den HotSpots. Vielleicht auch gerade durch den Kontrast zwischen dem 150HM-Aufstieg \u00fcber steile Treppenstufen, dem schnellen Singletrack auf dem Kamm, und dem technischen Downhill bei der Abfahrt Richtung Balsthal. Aber umsonst gibt&#8217;s nichts!<\/p>\n<p>Ein weiteres fahrtechnisches Highlight, diesmal zwar auch mit einem schwei\u00dftreibenden Anstieg, jedoch ohne Tragepassage, war der <strong>Hammerweg am Weissenstein<\/strong>. Nach dem Kurhaus f\u00fchrt er parallel zur Stra\u00dfe bis an den Dilitschkopf. Schmal, schnell, mit Wurzeln gespickt, die einzigen Kurven f\u00e4hrst Du, um an den links und rechts dicht am Weg wachsenden B\u00e4umen auszuweichen. Auf der linken Seite ein Steilhang, von dem Dich nur ein niedriger Stacheldrahtzaun trennt. Diese Kombination treibt Deinen Adrenalinspiegel in ungeahnte H\u00f6hen.<\/p>\n<p>Diesmal kein Singletrack, doch fahrtechnisch bietet die <strong>Auffahrt auf die Stallflue<\/strong> trotzdem einiges. Kurz nach dem Alth\u00fcsli geht es an einer Wegekreuzung geradeaus steil eine Wiese hinauf. Die vom Vieh getrampelten Querrillen zwingen jeden mehrmals aus dem Sattel. Auf der Stallflue verzweigt sich der Weg in Abertausende Pfade, jeder bietet seine eigenen Schwierigkeiten. Sp\u00e4ter wird der Weg einfacher, daf\u00fcr bietet sich bald ein gro\u00dfartiger Ausblick auf die Aare, mit Blick bis zum Bieler See und dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<p>Beim <strong>Col de Marchairuz<\/strong> stehen Massen von Rennr\u00e4dern vor dem Cafe. Auch wir kehren hier ein und st\u00e4rken uns mit hei\u00dfem Kakao und Kuchen. Gleichzeitig mit den Rennradlern brechen wir auf. W\u00e4hrend die Rennradler auf der Stra\u00dfe bergab den Geschwindigkeits-Kick suchen, geht es f\u00fcr uns direkt hinter dem Pa\u00df auf einem Singletrack weiter bergauf. Die folgenden Kilometer bieten die absolute Abwechslung: Schwerster Trial \u00fcber Steilstufen bergab, schnelle Singles, gem\u00fctliches Cruisen auf breiten, grasbewachsenen Trails, breite, mit Steinen gespickte, ausgewaschene Wege. Die Vielfalt und Abwechslung kommt richtig gut.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<h2><b>Infos<\/b><\/h2>\n<p><b>Route:<\/b><\/p>\n<p>Obwohl der Schweizer Jurah\u00f6henweg in Basel beginnt, haben wir uns bei Roli in Rheinfelden getroffen und einen der vielen Zubringer-Wege bis zum H\u00f6henweg gew\u00e4hlt.So treffen wir erst n\u00f6rdlich von Olten auf den Jurah\u00f6henweg, sparen uns aber einiges an Bahnfahrt. Im folgenden einige markante Punkte (Orte, Gipfel, &#8230;), die wir auf unserer Tour angefahren haben. Im Prinzip sind wir dem H\u00f6henweg gefolgt, einige Abstecher haben wir aber spontan eingebaut (in Klammern beschrieben).<\/p>\n<p>Day 1:<br \/>\nRheinfelden &#8211; Hersberg &#8211; B\u00f6ckten &#8211; Gelterkinden &#8211; R\u00fcnenberg &#8211; Wisenberg &#8211; Wisen &#8211; Hauenstein (ab hier auf dem Jurah\u00f6henweg) &#8211; Ifleter Berg &#8211; Belchenflue &#8211; B\u00e4renwil &#8211; Stelli &#8211; Roggenflue &#8211; Balsthal<\/p>\n<p>Day 2:<br \/>\nBalsthal &#8211; Schw\u00e4ngimatt &#8211; H\u00f6llch\u00f6pfli &#8211; Schmidenmatt &#8211; Hofbergli &#8211; Alth\u00fcsli (den Hasenmatt haben wir nach Kartenstudium und Anblick links liegen gelassen) &#8211; Ob. Grenchenberg<\/p>\n<p>Day 3:<br \/>\nOb. Grenchenberg &#8211; Stierenberg &#8211; Plagne &#8211; Biel (kurz vor Frinvillier \u00fcber den Hausberg nach Biel zum Ausfallende kaufen) &#8211; Magglingen &#8211; End der Welt &#8211; Jorat &#8211; Les Pres d&#8217;Orvin (ab hier wieder auf dem H\u00f6henweg) &#8211; Place Zentrale &#8211; Chasseral &#8211; Met de I&#8217;lle<\/p>\n<p>Day 4:<br \/>\nMet de I&#8217;lle &#8211; Chuffort &#8211; La Dame &#8211; Les Trois Cheminees &#8211; Neuchatel (ab hier am Lac de Neuchatel entlang, dann in den Gorge de l&#8217;Areuse) &#8211; Boudry &#8211; Dessous &#8211; Le Creux Dessous &#8211; Creux du Van &#8211; Le Grand Vy &#8211; La Baronne (ab hier wieder H\u00f6henweg) &#8211; Les Rochat<\/p>\n<p>Day 5:<br \/>\nLes Rochat &#8211; La Combaz &#8211; La Cruchaude &#8211; Chasseron &#8211; Ste Croix &#8211; La Gite Dessous &#8211; Chalet du Suchet &#8211; La Bessonne &#8211; Ballaigues (Abstecher weg von der Stra\u00dfe) &#8211; Vallorbe &#8211; Grotte de l&#8217;Orbe &#8211; Le Pont<\/p>\n<p>Day 6:<br \/>\nLe Pont &#8211; Chalet Neuf du Pont &#8211; Mont Tendre &#8211; Col de Marchairuz &#8211; La Neuve &#8211; Le Planet &#8211; St Cergue &#8211; La Dole &#8211; Chalet de la Dole &#8211; Borex (ab hier Stra\u00dfe nach Lausanne) &#8211; Nyon &#8211; Rolle &#8211; St Prex &#8211; Morges &#8211; Lausanne<\/p>\n<p>In der folgenden \u00dcbersicht ist der Routenverlauf grob einskizziert. Die Nummern der Kartenausschnitte beziehen sich auf die entsprechenden Bl\u00e4tter der K+F-Karten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/1999\/06\/jura_gesamtkarte.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1862\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/1999\/06\/jura_gesamtkarte.jpg\" alt=\"\" width=\"859\" height=\"691\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/1999\/06\/jura_gesamtkarte.jpg 859w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/1999\/06\/jura_gesamtkarte-300x241.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 859px) 100vw, 859px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Kartenmaterial:<\/b>\u00a0 Wanderkarte des Jura 1:60.000, Blatt 1-4 Verlag K\u00fcmmerly+Frey ISBN 3-259-00881-0, 3-259-00882-9, 3-259-00883-7, 3-259-00884-5 knapp 30.-DM pro St\u00fcck<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/1999\/06\/jura_karten.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1863\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/1999\/06\/jura_karten.jpg\" alt=\"\" width=\"958\" height=\"331\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/1999\/06\/jura_karten.jpg 958w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/1999\/06\/jura_karten-300x103.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 958px) 100vw, 958px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>\u00dcbernachtung:<\/b> Vom Schweizer Juraverein (Tel. +41 (0)62 212 30 88 in Olten, Schweiz) gibt es ein kleines Verzeichnis &#8222;Verpflegungs- und Unterkunftsm\u00f6glichkeiten l\u00e4ngs der Jurah\u00f6henwege&#8220; (2.-SFr). Damit l\u00e4\u00dft sich auf der Tour sehr gut planen, Telefonnummern sind mit enthalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der Suche nach Singletrails zieht es uns diesesmal ins Jura. Wir haben den Jurah\u00f6henweg im Visier, einen Wanderweg, der von Z\u00fcrich bis Genf entlang des Schweizer Jurahauptkammes verl\u00e4uft. Nach intensivem Kartenstudium halten wir ihn f\u00fcr weitgehend fahrbar, was sich im Prinzip auch als richtig erweist. 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