{"id":751,"date":"2003-10-09T22:07:35","date_gmt":"2003-10-09T21:07:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.vielevisels.de\/?p=751"},"modified":"2023-07-26T12:44:23","modified_gmt":"2023-07-26T11:44:23","slug":"vom-roc-dazur-zum-mont-ventoux","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vielevisels.de\/?p=751","title":{"rendered":"Vom Roc d&#8217;Azur 2003 zum Mont Ventoux"},"content":{"rendered":"<p>Tolle Landschaft, tolle Atmosph\u00e4re, tolle Trails: Als Roli und Chris begeistert vom letzten Roc d&#8217;Azur erz\u00e4hlen, keimt die Idee: Gemeinsam mit den Beiden zum MTB-Festival fahren, und anschlie\u00dfend noch ein paar Tage am Mont Ventoux dranh\u00e4ngen. Letzlich sind wir mit zwei Autos unterwegs in den S\u00fcden: 5 Mann, 8 Bikes, 8 Tage.<br \/>\nF\u00fcr das Tandemrennen am Samstag haben Roli und Chris kr\u00e4ftig an der Fahrtechnik gefeilt, wir anderen wollen am Sonntag das Hauptrennen, das Roc d&#8217;Azur, mitfahren, ein 55km Rennen mit \u00fcber 1000HM auf technisch anspruchsvollen Trails. Und das ganze zum Saisonausklang im warmen S\u00fcden, wenn bei uns schon das nasse Herbstwetter Einzug gehalten hat.<\/p>\n<h2>Impressionen<\/h2>\n<p><b>Das optimale Bike.<\/b> F\u00fcr mich ein Rad, das einfach nur funktioniert, und trotz wenig Wartung keine Probleme macht. Mit meinem Hot Chili habe ich das auf den heimischen Trails auch einigerma\u00dfen erreicht, auch wenn ein bi\u00dfchen Verbesserungs-Potenzial noch vorhanden ist. Die Taktik? Lieber ein paar Gramm mehr, aber daf\u00fcr keine Sorgen. F\u00fcr die Trails am Mont Ventoux und der Cote d&#8217;Azur kann man diese Taktik ruhig erweitern auf &#8222;Lieber ein paar hundert Gramm mehr, &#8230;&#8220;.<br \/>\nHauptproblem ist die Bereifung: Die leichten Touren-Reifen vom Schlage eines IRC Mythos sind auf dem groben Untergrund \u00fcberfordert. Von den Race-Pneus \u00e0 la Schwalbe Fast Fred ganz zu schweigen, hier hagelt es Durchschl\u00e4ge. Mangels Volumen ist zuviel Luftdruck n\u00f6tig, Traktion und Komfort sind zum Teufel. Das scharfkantige Ger\u00f6ll rei\u00dft ganze Stollen von der Karkasse des Mythos, ein bisher v\u00f6llig unbekanntes Problem. Die Empfehlung? Ein stabiler Reifen mit 2,3&#8243; Breite, durchschlag- und stichfest, am besten Schlauchlos.<br \/>\nAuch die Felgen m\u00fcssen einiges aushalten. Die Steinschl\u00e4ge, die dauernd auf die Felgenflanken hageln, tun nicht nur meinen Ohren weh, auch die Felgen leiden kr\u00e4ftig. Keramikfelgen sind hier schon nach einer Abfahrt reif f\u00fcr die Tonne. Und auch der Rahmen liegt in der Schu\u00dfrichtung und eine Steinschlagschutzfolie, die diesem Beschu\u00df gewachsen ist, ist noch nicht erfunden. Die Steine schlagen schnell mal eine Millimetertiefe Delle in ein ordentlich dimensioniertes Unterrohr.<br \/>\nUnd auch am Unterschenkel sind die Einschl\u00e4ge deutlich zu sehen, Protektoren an Unterschenkeln sind eine sinnvolle Angelegenheit. Und wer es gerne richtig laufen l\u00e4\u00dft, sollte die paar hundert Gramm f\u00fcr einen Vollvisierhelm und Schulterprotektoren nicht scheuen, der erste richtige Abstieg k\u00f6nnte schmerzhaft werden.<br \/>\nUnd bevor ich es vergesse: Nochmal ein paar Gramm f\u00fcr einen Sattelschnellspanner. Auch wer auf seinen Haustrails ohne auskommt, bei 1500 technisch anspruchsvollen H\u00f6henmetern bergab bringt es einiges an Komfort, Sicherheit und Fahrtechnik, den Sattel bis zum Anschlag abzusenken.<br \/>\nSo unterschiedlich wie unsere Bikes war auch unsere Leistungsf\u00e4higkeit. Sowohl was den Weg bergauf, als auch den folgenden Downhill betrifft. Das wird auch schon eindrucksvoll durch unsere Zeiten beim Roc d&#8217;Azur deutlich, auf der Strecke von gut 50km nimmt Roli Frank und mir \u00fcber anderthalb Stunden ab. W\u00e4hrend beim Rennen ganz klar jeder sein Tempo f\u00e4hrt, kann das auf einer Tour schon mal zu Verstimmungen f\u00fchren. Die Schnellen frieren sich beim Warten auf die Nachz\u00fcgler den Arsch ab, die Langsamen f\u00fchlen sich gehetzt und alleingelassen. Einiges an Toleranz und Verst\u00e4ndnis f\u00fcreinander ist also gefragt, damit alle ihren Spa\u00df haben.<br \/>\nDer Spa\u00df an der Sache ist auch auf dem Roc d&#8217;Azur \u00fcberall zu sp\u00fcren. Die Atmosph\u00e4re ist einfach lockerer, als bei vielen anderen Rennen. Das beginnt schon auf der Fahrt zum Festivalgel\u00e4nde, wenn die Polizisten einem auf dem Hinterrad durch einen Kreisel fahrenden Biker applaudieren, statt ihn wegen &#8222;Groben Unsinns&#8220; aus dem Verkehr ziehen. Das ist genauso beim Fahrerfeld zu sp\u00fcren, wo genausoviele Starter mit T-Shirts und R\u00e4dern unterhalb der Deore-Preisklasse unterwegs sind, wie Bike-Verr\u00fcckte auf 10 mal so teuren Boliden. Das Mitmachen und Ankommen z\u00e4hlt, nicht die Zeit. Und auch das Abh\u00e4ngen auf dem Festivalgel\u00e4nde geh\u00f6rt mit dazu. Halfpipes, BMX-Parcour, Northshore-Trails, es gibt genug zum Zuschauen und Staunen. Roc d&#8217;Azur: Ein ganzes langes Wochenende nichts als die zweitsch\u00f6nste Sache der Welt im Kopf&#8230;<\/p>\n<h2><b>Tagebuch<\/b><\/h2>\n<p><b>Donnerstag, 9. Oktober 2003<\/b><br \/>\nAnfahrt (Teil 1)<br \/>\nStre\u00df bis zur letzten Minute, Frank sitzt bis Donnerstag morgen um eins noch in der Firma, schl\u00e4ft ein paar Stunden und schraubt dann bis Mittag noch sein Fahrrad zusammen. Federgabel, Bremsen und Schaltung werden neu. Mit einer Stunde Versp\u00e4tung holen wir dann Andre ab und sind gegen zehn Uhr Abends bei Roli in Winterthur. Nachdem Chris wegen einem kurzfristigen Auftrag wohl erst sp\u00e4t in der Nacht kommt, packen wir das Tandem noch zu unseren drei R\u00e4dern ins Auto, schw\u00e4tzen noch eine Weile und sind um halb eins im Bett. Aufstehen ist f\u00fcr kurz nach f\u00fcnf geplant, um sechs wollen wir eigentlich los.<\/p>\n<p><b>Freitag, 10. Oktober 2003<\/b><br \/>\nAnfahrt (Teil 2), Pre-Running the Race<br \/>\n39,6km, 16,42km\/h Durchschnitt<br \/>\n2h30 reine Fahrtzeit<br \/>\n470HM<br \/>\nAls wir uns um kurz nach f\u00fcnf etwas unwillig aus den Betten sch\u00e4len, ist die f\u00fcr Chris vorbereitete Isomatte unbenutzt, von ihm keine Spur. Doch p\u00fcnktlich um 5:45 zum Autos packen ist er da. Schlaf? Keiner. Schnell noch die restlichen R\u00e4der und Taschen verteilt, tanken und 6:30 sind wir auf der Autobahn.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00556.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-761\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00556.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00556.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00556-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach einer langen Fahrt sind wir kurz nach halb vier in St. Raphael am Hotel und bis wir die Klamotten im Hotel und die 13 losen Laufr\u00e4der wieder auf die Bikes verteilt haben ist es halb f\u00fcnf. Dann schmei\u00dfen wir uns in die Radklamotten und erkunden erstmal die Strecke f\u00fcr die Rennen am Samstag und Sonntag.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00558.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-760\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00558.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00558.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00558-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><br \/>\nChris und Roli wollen noch ein paar Stellen ausprobieren, die sie vom letzten Jahr in schlechter Erinnerung haben, wir anderen sehen dann schon mal, was uns erwartet. Wir merken schon: die Strecke hat es in sich. Viele Singletrails, und auch die breiteren Wege sind vom Untergrund h\u00f6chst anspruchsvoll, v\u00f6llig anders als bei uns die Forstautobahnen. Landschaftlich bewegen wir uns im normalerweise dicht bewaldeten K\u00fcstengebirge, ein Teil der Strecke l\u00e4uft jedoch durch das 10.000ha gro\u00dfe Gebiet, das im Sommer den verheerenden Waldbr\u00e4nden zum Opfer gefallen ist. Dementsprechend unwirklich ist teilweise auch die Szenerie: Schwarz verkohlte B\u00e4ume recken sich blattlos in die H\u00f6he, der Geruch nach verbranntem Holz liegt immer noch in der Luft. Unterhalb des Col de Bougnan kreuzen wir nach gut 20km der Strecke eine Stra\u00dfe, und fahren dann auf Asphalt zur\u00fcck zum Hotel. Die letzten Kilometer unserer Runde ist es schon ziemlich dunkel, und so geht es dann schnell unter die Dusche und zum Essen. Geschafft von wenig (oder gar keinem) Schlaf, der langen Autofahrt und der Tour dauert uns das Essen viel zu lange, der Getr\u00e4nkenachschub l\u00e4uft auch etwas schleppend, und so sind wir froh da\u00df wir bezahlen k\u00f6nnen, bevor Chris v\u00f6llig einschl\u00e4ft.<\/p>\n<p><b>Samstag, 11. Oktober 2003<\/b><br \/>\nZuschauer beim Tandem-Rennen<br \/>\n43,8km, 17,28km\/h Durchschnitt<br \/>\n2h30 reine Fahrtzeit<br \/>\n150HM<br \/>\nDer Tag der Wahrheit f\u00fcr unsere Tandemisten. Um 9:00Uhr ist der Start, wir anderen drei fahren auf der Stra\u00dfe zum Col de Bougnan, wo wir gut an die Strecke kommen. Es dauert auch gar nicht lange, so ungef\u00e4hr als 15ste kommen Roli und Chris vorbei und machen noch einen ganz fitten Eindruck.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00564.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-762\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00564.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00564.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00564-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a>Wir bleiben noch eine Weile und sind ein paar Minuten vor der prognostizierten Ankunftszeit im Ziel. Doch die n\u00e4chsten 20 Minuten keine Spur von den beiden. Doch nochmal 10 Minuten sp\u00e4ter schieben die beiden das Rad \u00fcber beide Backen grinsend zum vereinbarten Treffpunkt am Magura Stand. Die Zeit: 2h05, 15 Minuten schneller als gew\u00fcnscht und 30min schneller als im letzten Jahr! Das ganze ergibt einen guten 15ten Platz. Bis auf eine abgesprungene Kette auch keine Defekte, das Rad ist mittlerweile doch ganz zuverl\u00e4ssig den Kr\u00e4ften gewachsen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00566.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-763\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00566.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00566.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00566-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><br \/>\nDanach ist Pause angesagt, w\u00e4hrend der wir am Hotel die R\u00e4der warten und umbauen. Chris montiert noch eine Fox-Gabel an sein Ritchey, wir anderen machen unsere R\u00e4der fit f\u00fcr morgen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00567.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-764\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00567.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00567.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00567-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a>Um kurz nach zwei sind wir startklar und besorgen uns ein Picknick und schauen dabei den BMXern in der Quarterpipe zu. Jedesmal wieder verbl\u00fcffend und gleichzeitig deprimierend, wie die Kids die Schwerkraft ausschalten k\u00f6nnen. Dann schlendern wir noch \u00fcber die Ausstellung, und sind um kurz vor acht fertig zum Essen. Die Spannung steigt, bei den paar Kilometern bisher habe ich schon gemerkt, da\u00df mir immer noch die Grippe von letzter Woche in den Knochen steckt. Abends noch zwei Paracetamol eingeworfen, und am anderen Morgen f\u00fchle ich mich ganz fit.<\/p>\n<p><b>Sonntag, 12. Oktober 2003<\/b><br \/>\nDas Rennen<br \/>\n53km (+9km Anfahrt), 13,05km\/h Durchschnitt<br \/>\n4h05 reine Fahrtzeit<br \/>\n1250HM<br \/>\nDer Tag der Entscheidung. Um 10:00 startet das Rennen der Profis, Frank, Andre und ich sind eine Viertelstunde sp\u00e4ter im zweiten Startblock, Roli und Chris bei den n\u00e4chsten 500 Mann.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00569.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-765\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00569.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00569.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00569-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00570.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-766\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00570.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00570.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00570-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><br \/>\n10:15, Startschu\u00df, die ersten Reihen sprinten los. Bei uns hinten geht es gem\u00e4chlicher voran. Auf dem ersten Kilometer gibt es schon die ersten Defekte, abgerissene S\u00e4ttel, Plattf\u00fc\u00dfe. Nach gut 10 Minuten staut sich das Feld f\u00fcr ein paar Minuten an einer Engstelle, danach ist es sch\u00f6n auseinandergezogen f\u00fcr den ersten Anstieg auf einem Singletrail.<br \/>\nMein Puls geht kr\u00e4ftig hoch, bei den technischen Bergauf-Passagen schnellt er meist auf 190, wenn ich ihn darunterhalten will m\u00fcsste ich absteigen. Nach 30 Minuten \u00fcberholen uns die ersten aus dem drittem Startblock, die also doppelt so schnell waren wie wir. Nach 35 Minuten \u00fcberholt uns Roli, registriert kaum, wen er da vers\u00e4gt. Nach einer Stunde zieht dann auch Chris an uns vorbei. Da befinden wir uns dann schon am l\u00e4ngsten Anstieg auf der uns noch unbekannten gro\u00dfen Schleife und haben die erste Verpflegungsstation hinter uns. Trotz des stressigen Jobs sind die Helfer gut drauf und freundlich. Freundlich ist eigentlich auch die ganze Atmosph\u00e4re, die verbissenen Rennfahrer, die auf dem engsten Singletrail \u00fcberholen m\u00fcssen, sind selten. Die meisten machen sich freundlich bemerkbar, bedanken sich noch mit einem &#8222;Merci&#8220; und sind dann weg. Nur wenn es dann richtig steil wird, schieben viel zu viele und blockieren damit auch die Spur f\u00fcr diejenigen, die noch fahren k\u00f6nnten und wollen. Vielleicht spart ja Schieben etwas Kraft, viel schneller bin ich auf dem Bike auch nicht. Doch bevor ich freiwillig absteige, treibe ich meinen Puls bis zum Anschlag, der auf jeden Fall h\u00f6her liegt als der meines HAC (der streckt schon ab 199 die Fl\u00fcgel). Doch einige Anstiege sind so steil und anspruchsvoll, da\u00df auch wir das Rad schieben oder tragen m\u00fcssen.<br \/>\nDas gilt insgesamt, nur auf wenigen Teilen der Strecke kann man sich etwas erholen und auch ein bi\u00dfchen von der Landschaft genie\u00dfen. So fahre ich mit Frank in \u00e4hnlichem Tempo, mehr ist bei mir heute nicht drin. Frank k\u00f6nnte wohl bergauf noch etwas zulegen, bergab fehlt ihm die hintere Federung. Doch der Umbau von Gabel und Bremsen hat sich f\u00fcr dieses Terrain schon gelohnt.<br \/>\nAls wir die anderen schon l\u00e4ngst im Ziel vermuten, steht auf einer tollen Abfahrt auf einmal Chris wartend da, als ob er alle Zeit der Welt h\u00e4tte. Schnell stellt sich heraus, da\u00df er schon 20 Minuten wartet, weil er seinen zweiten Durchschlag nicht mehr selbst beheben kann, die Schwalbe Fast Fred stellen sich als wenig resistent gegen diese Belastung dar. Wir geben Chris einen Ersatzschlauch und fahren mit den Worten &#8222;Du holst uns ja gleich wieder ein&#8220; weiter. Doch wir warten vergeblich, und erst im Hotel stellt sich heraus, da\u00df er kurz nach unserem Treffen einen dritten Platten hatte, den er nur noch notd\u00fcrftig beheben konnte. Da auch von uns keine Hilfe mehr zu erwarten ist, f\u00e4hrt er langsam und vorsichtig auf direktem Wege zum Ziel, macht dort den Sender f\u00fcr die Zeitmessung ab und f\u00e4hrt so &#8222;unerkannt&#8220; durchs Ziel.<br \/>\nKurz vor dem Ziel bekomme ich dann leichte Kr\u00e4mpfe im Oberschenkel, kann aber weiterfahren. Gegen\u00fcber denen, die nach einem harten Downhill am steilen Gegenanstieg versauert sind und mit schmerzverzerrtem Gesicht mitten auf der Strecke liegen, geht es mir noch richtig gut. Frank tut etwas langsam und so kommen wir nach 4:39:16 zeitgleich (Platz 2033 und 2034) durchs Ziel. Doppelt so lang wie der Erstplatzierte, aber trotzdem zufrieden mit unserer Leistung. Roli braucht 3:03:47, Andre ist nach 3:33:04 im Ziel. Das ist eine andere Liga.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00575.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-767\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00575.JPG\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"800\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00585.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-769\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00585.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00585.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00585-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Montag, 13. Oktober 2003<\/b><br \/>\nThe Day after<br \/>\n45,8km, 12,26km\/h Durchschnitt<br \/>\n3h45 reine Fahrtzeit<br \/>\n925HM<br \/>\nHeute haben wir Zeit, sp\u00e4t Aufstehen ist angesagt, danach wollen wir einige der Teile des Rennens nochmal gem\u00fctlicher Fahren, Fotos machen und Roli dreht mit der Helmkamera noch ein paar Videosequenzen. Gegen 11Uhr geht es zu viert los, Chris bleibt da und mu\u00df noch was schaffen. Wir anderen fahren die letzten Meter des Rennens r\u00fcckw\u00e4rts, genie\u00dfen die Anlieger und Spr\u00fcnge auf dem Trail. Dann geht es an einem Binnensee entlang zum bekannten Aufstieg. Die erste tolle Abfahrt des Rennens ist jetzt leider abgesperrt und als privat markiert, so fahren wir weiter bergauf und finden einen ebenso genialen Trail, der uns genau an der richtigen Stelle zur\u00fcck auf die Rennstrecke bringt. Mit ein paar Videopausen folgen wir der Strecke des Tandemrennens, die wir ja am Freitag schon gefahren sind.<br \/>\nKurz vor der Stra\u00dfenquerung vor dem Col de Bougnan sehen wir am Hang des Cabasse einen Trail, der sich vielversprechend in Kehren den Hang herunterzieht. Also nehmen wir den Umweg noch mit, bei\u00dfen uns am Aufstieg schon die Z\u00e4hne aus (abgesehen von Roli, f\u00fcr den alles fahrbar ist), und suchen auf dem Gipfel eine Weile nach dem Trail. Der wird dann schnell so steil und ausgewaschen, da\u00df nur noch Roli und Andre im Sattel bleiben, Frank und ich m\u00fcssen immer mal wieder schieben. Er \u00e4hnelt mehr einem trockenen Bachlauf, denn einem Weg. Doch im unteren Teil wird es etwas flacher, bleibt fahrtechnisch schwer, und macht dann richtig Spa\u00df. Nach einer weiteren genialen Abfahrt auf den Spuren des Rennens stehen wir wenig sp\u00e4ter wieder an der bekannten Stra\u00dfe und \u00fcberlegen uns, ob wir genug haben.<br \/>\nDoch Stra\u00dfe zur\u00fcck fahren wollen wir auch nicht, und so fahren wir ein St\u00fcck ab, um \u00fcber einen breiteren, aber sehr ausgewaschenen Trail zum Bne les Avelans und dann auf die bekannte Strecke von heute morgen zu fahren. Beim Aufstieg flicken wir noch einen Platten, und dann geht es auf breiten schnellen Wegen mit Spr\u00fcngen und Rinnen zur\u00fcck zum Festivalgel\u00e4nde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00590.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-770\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00590.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00590.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00590-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00588.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-771\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00588.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00588.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00588-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00591.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-772\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00591.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00591.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00591-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00596.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-773\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00596.JPG\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"800\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00595.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-774\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00595.JPG\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"800\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00598.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-775\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00598.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00598.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00598-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00600.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-776\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00600.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00600.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00600-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00599.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-777\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00599.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00599.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00599-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00601.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-778\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00601.JPG\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"800\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00602.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-779\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00602.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00602.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00602-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><br \/>\nMorgen wollen wir auf der Strecke zum Mt. Ventoux noch einen Zwischenstop in der N\u00e4he von St. Tropez machen, so packen wir nach dem Essen noch alle R\u00e4der (7 St\u00fcck plus das Tandem) in den Mercedes. Das restliche Gep\u00e4ck ist dann schnell im Panda verstaut.<\/p>\n<p><b>Dienstag, 14. Oktober 2003<\/b><br \/>\nV\u00f6lkerverst\u00e4ndigung<br \/>\nErstes Ziel f\u00fcr heute ist Cogolan in der N\u00e4he von St. Tropez. An einem Bikeshop fragt Chris nach guten Trails, und 2 Kunden sind schnell bereit mitzukommen, uns etwas von der Gegend zu zeigen. Schnell stellt sich heraus, da\u00df einer der beiden beim Roc auch in der Tandemwertung mitgefahren ist. F\u00fcr gen\u00fcgend Gespr\u00e4chsstoff ist gesorgt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00608.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-781\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00608.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00608.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00608-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><br \/>\nUm kurz nach eins fahren die anderen vier per Bike los, ich fahre mit dem Auto zum Col Canadel, mache einen Pausentag und lasse es mir gutgehen.<br \/>\nKurz nach f\u00fcnf kommt die Bande wieder an, alle leicht gezeichnet durch Kontakt mit Dornenb\u00fcschen, B\u00e4umen oder Mutter Erde. Aber die Augen gl\u00e4nzen, die Trails waren allererste Sahne. Nach f\u00fcnfhundert H\u00f6henmetern am St\u00fcck Richtung Col Canadel mit tollen Ausblicken auf das Mittelmeer ging es dann auf Singletrails bergab. Teilweise fl\u00fcssig zu fahren, teilweise eng und verblockt, teilweise extrem, alles war dabei. Den gr\u00f6\u00dften Teil der Strecke hat Roland mit Florent als Vorfahrer auf Film gebannt.<br \/>\nNach einem herzlichen Abschied und Adressen-Austausch f\u00fcr das n\u00e4chste Roc packen wir die R\u00e4der wieder zusammen, und machen uns auf nach St. Colombe am Fu\u00dfe des Mt. Ventoux. Sp\u00e4t abends sind wir da, beziehen die Zimmer und schauen uns dann noch den Film an. Der Pausentag hat mir zwar gutgetan, aber mir ist heute auch eine tolle Tour entgangen &#8230;<\/p>\n<p><b>Mittwoch, 15. Oktober 2003<\/b><br \/>\nDer Gipfel des Mont Ventoux<br \/>\n43km, 9,45km\/h Durchschnitt<br \/>\n4h30 reine Fahrtzeit<br \/>\n1675HM<br \/>\nHeute steht der Hausberg der Provence auf dem Programm. Nach wenigen Kilometern ohne gro\u00dfe H\u00f6henunterschiede geht es auf einem breiten, aber sehr unebenen Schotterweg bergan. Die losen Steine erleichtern das Fahren nicht gerade. Dieser Anstieg ist Teil einer Mountain Bike Route, die als &#8222;Tres Difficile&#8220; in den Beschreibungen gef\u00fchrt ist. Konditionell nicht falsch, doch vom fahrtechnischen Anspruch f\u00fcr einen breiten Schotterweg zwar recht deftig, absolut gesehen aber eher einfach. Bis auf 1500m schrauben wir uns so langsam bergan, und merken die H\u00f6he auch langsam an den Temperaturen: Es sind nur noch um die 10\u00b0C, Nebel zieht die T\u00e4ler hinauf. So queren wir zuerst zum Chalet Reynard, w\u00e4rmen uns etwas auf und st\u00e4rken uns mit Kaffee und Kuchen. Danach sind wir wieder motivierter und nehmen die letzten 500HM zum Gipfel doch noch in Angriff. Eine dreiviertel Stunde sp\u00e4ter sind wir \u00fcber die Stra\u00dfe auf dem Gipfel gelangt, ziehen uns alle warmen Klamotten an und dann geht es bergab. Doch nur f\u00fcr ein paar hundert Meter, dann ist erstmal wieder Flicken angesagt. Auf dem groben, scharfkantigen Ger\u00f6ll hat es diesmal mich mit einem Durchschlag erwischt. Roli grinst sich einen, mit seinen 2.3er Conti Vertical mit NoTubes kann er \u00fcber Durchschl\u00e4ge nur lachen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00612.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-780\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00612.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00612.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00612-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><br \/>\nDie folgende Abfahrt ist derart deftig, da\u00df wir massive Probleme haben: Auf dem losen Ger\u00f6ll ist zwar eine Spur erkennbar, aber kein fester Untergrund. Das Vorderrad sinkt stellenweise fast 10cm ein, einen Meter weiter blockieren kindskopfgro\u00dfe Steine das Rad. Die Brocken f\u00fchren ein Eigenleben, das pr\u00e4zises Steuern unm\u00f6glich macht. Allein Roli und Andre haben den Mut f\u00fcr die richtige Fahrweise: So schnell fahren, da\u00df die Brocken sich erst bewegen, wenn man schon dr\u00fcber ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00613.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-782\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00613.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00613.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00613-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><br \/>\nDoch nach 10 Minuten und einem Kilometer kreuzen wir unsere Auffahrt, und ab da wird es besser. Die jetzt beginnende Vegetation macht das Fahren etwas berechenbarer. Und nach der n\u00e4chsten Wegekreuzung wird es richtig genial: Der gr\u00f6\u00dfte Teil des Weges verl\u00e4uft jetzt \u00fcber griffigen Waldboden, ist nicht mehr zu steil\u00a0 und schl\u00e4ngelt sich im Talgrund zwischen den eng stehenden B\u00e4umen hindurch. Der Weg ist schnell und fl\u00fcssig zu fahren und macht jede Menge Spa\u00df. Breit grinsend und v\u00f6llig au\u00dfer Atem stehen wir 20 Minuten sp\u00e4ter auf dem Querweg, der uns nach St. Colombe bringt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00617.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-783\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00617.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00617.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00617-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Donnerstag, 16. Oktober 2003<\/b><br \/>\nDie S\u00fcdseite<br \/>\n33,5km, 8,7km\/h Durchschnitt<br \/>\n3h50 reine Fahrtzeit<br \/>\n1500HM<br \/>\nNachdem wir gestern schon ganz oben auf dem Berg waren, bleiben wir heute an der Flanke. 600HM auf Asphalt sind einigerma\u00dfen schnell und schmerzfrei zur\u00fcckgelegt, dann queren wir auf einem zusehends grimmiger (Zitat Andr\u00e9) werdenden Weg. Wir pendeln so um die 1100m Marke, es geht immer wieder kurz und steil bergauf und bergab, Roli und Andre verlangt das Gel\u00e4nde einiges ab, f\u00fcr Frank und mich sind einige Stellen einfach unfahrbar. Ich bin nach wie vor konditionell nicht auf der H\u00f6he, und auch der Kopf ist nicht frei genug die schwierigen Stellen zu fahren. Aber \u00e4hnlich wie auf der gestrigen Abfahrt ist der Trail fl\u00fcssiger zu fahren, je weiter wir herunterkommen. Und so habe ich dann im unteren Teil auch noch meinen Spa\u00df.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00620.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-784\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00620.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00620.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00620-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00622.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-785\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00622.JPG\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"800\" \/><\/a><br \/>\nIn der B\u00e4ckerei in Beduin kaufen wir dann f\u00fcr gut 30Euro Teilchen, fahren zum Boulodrom und schauen den alten M\u00e4nnern beim Boulespielen zu. Eine viertel Stunde sp\u00e4ter sind die 30Euro verschwunden, nur die leeren T\u00fcten liegen noch da. Etwas gest\u00e4rkt haben wir dann noch 100HM Stra\u00dfe vor uns, und abends geht es dann mit dem Auto nach Malaucene zum Essen, heute ist es mal nicht die \u00fcbliche Pizzeria sondern ein etwas exklusives Restaurant mit 4 G\u00e4nge Menu. Doch irgendwie m\u00fcssen die verbrannten Kalorien ja wieder aufgef\u00fcllt werden&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00627.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-786\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00627.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00627.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00627-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Freitag, 17. Oktober 2003<\/b><br \/>\nDie Nordseite<br \/>\n23km, 9km\/h Durchschnitt<br \/>\n2h30 reine Fahrtzeit<br \/>\n760HM<br \/>\nDas Wetter macht heute nicht so recht mit, es ist frisch und dichte Wolken verh\u00fcllen die Sonne. Wir wollen versuchen, einen Weg auf der Nordseite des Mont Ventoux zu fahren. Der Weg f\u00fchrt praktisch auf H\u00f6he von 1500m von West nach Ost. Wegen den mittlerweile recht unterschiedlichen Resten an Kondition teilen wir uns heute auf: Frank f\u00e4hrt als erster auf der Stra\u00dfe hoch auf den Ventoux, danach brechen Roli, Chris und Andre auf dem bekannten Schotterweg auf, ich folge als letzter mit dem Auto und trockenen Ersatzklamotten. Um kurz vor eins treffen wir dann alle in der Bar unterhalb des Gipfels, Frank mit 1500HM Asphalt in den Beinen, die anderen drei mit vielleicht 1600HM Schotter, und bei mir zeugt lediglich ein leichtes Zucken im rechten Gasfu\u00df von den zur\u00fcckgelegten H\u00f6henmetern. Zur St\u00e4rkung und zum Aufw\u00e4rmen gibt es erstmal Kaffe, hei\u00dfe Schokolade und Crepes, bis wir uns in den bei\u00dfend kalten Wind wagen. Es hat um die 5\u00b0C, der Wind bl\u00e4st uns fast von der Stra\u00dfe, das Atmen f\u00e4llt schwer.<br \/>\nDoch kurz unterhalb des Gipfels schwenken wir von der Stra\u00dfe auf den GR4, der Wind l\u00e4\u00dft etwas nach. Auf dem bekannten Ger\u00f6ll geht es steil, aber fast durchg\u00e4ngig fahrbar in einigen Spitzkehren die Nordflanke hinab. Wir treffen in einer Kehre noch einmal die Stra\u00dfe, tauchen dann in den Wald ein und treffen einige H\u00f6henmeter weiter unten auf den GR9. Der Auftakt war klasse, viel besser als wir es nach dem Kartenstudium h\u00e4tten erwartet. Und auch die ersten Meter auf dem GR9 haben die gleiche Qualit\u00e4t, bis wir dann vor einer Scharte stehen, durch dessen steiles Ger\u00f6llfeld der Weg f\u00fchrt. Zwar fast eben, aber zu schmal und zu ausgesetzt und letztlich zu riskant zum Fahren. Wer hier einen Fahrfehler macht, rutscht einige hundert Meter den Hang hinab.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00626.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-787\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00626.JPG\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"800\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00631.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-788\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00631.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00631.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00631-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00637.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-789\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00637.JPG\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"800\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00638.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-790\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00638.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00638.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00638-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00640.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-791\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00640.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00640.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00640-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00641.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-792\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00641.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00641.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00641-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00643.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-793\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00643.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00643.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00643-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>So geht es dann fast 10km auf Singletrail den Hang entlang, immer mal wieder unterbrochen von kurzen Schiebest\u00fccken. Der Weg erinnert ein bi\u00dfchen an Wege im Schwarzwald oder den Albrandweg, nur da\u00df sich das ganze in einem Steilhang abspielt. Fahrtechnisch ist der Weg sehr anspruchsvoll, aber der gr\u00f6\u00dfte Teil ist f\u00fcr uns alle fahrbar. So kommen wir fast anderhalb Stunden sp\u00e4ter nach einer kurzen Abfahrt am Chalet Reynard an. Die anderen vier st\u00e4rken sich noch kurz und haben dann 1500 H\u00f6henmeter Downhill vor sich, ich habe noch 500HM zum Gipfel vor mir, hole das Auto und fahre dann \u00fcber Malaucene wieder zum Hotel. Ein paar Minuten nach den anderen bin ich auch da, das breite Grinsen auf den Gesichtern scheint wie eingefroren, die vier sitzen um eine Kiste von Conti gesponsorten Gummib\u00e4rchen und lassen die Abfahrt noch mal lautstark Revue passieren. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df f\u00fcr eine Woche biken.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00645.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-794\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00645.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00645.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00645-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00646.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-795\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00646.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00646.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00646-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00654.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-796\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00654.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00654.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00654-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><br \/>\nNach dem Essen ist dann noch Auto packen angesagt, morgen ist leider schon Abfahrt. Um sieben soll es losgehen. Trotzdem sitzen wir nach dem Packen noch bei Andr\u00e9 und Roli im Zimmer und schauen uns das Video an. Geschafft und m\u00fcde liegen wir dann in den Betten, um kurz nach sechs klingelt der Wecker, um sieben wollen wir los.<\/p>\n<p><b>Freitag, 17. Oktober 2003<\/b><br \/>\nR\u00fcckfahrt<br \/>\nP\u00fcnktlich kurz nach sieben sind wir abfahrtbereit, holen uns beim B\u00e4cker noch ein Fr\u00fchst\u00fcck, tanken und sind dann auf der Autobahn. Mit einer kurzen Kaffepause geht es z\u00fcgig voran. In Genf f\u00e4hrt Chris von der Autobahn und an der n\u00e4chsten Ampel stirbt der Motor ab. Tank leer. Doch zum Gl\u00fcck sind es nur 500 Meter zur n\u00e4chsten Tankstelle, bis dahin ist der Panda schnell geschoben. Dann geht es weiter bis Winterthur, wir kommen gut durch. Nach einer kurzen Kaffeepause verabschieden wir uns, und nehmen die letzten Kilometer bis Stuttgart in Angriff. Um kurz vor sechs haben wir es dann geschafft, nur Frank steigt noch einmal um und hat noch weitere zwei Stunden bis nach Hause.<br \/>\nSp\u00e4ter sitze ich dann beim Abendessen vor dem Fernseher, schaue die Bilder der Digi-Cam an und lasse die Woche noch mal vor meinem inneren Auge ablaufen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00656.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-797\" src=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00656.JPG\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00656.JPG 800w, https:\/\/vielevisels.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/2003-10-10_mtb_roc_d_azur_dsc00656-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h2><b>Hot Spots<\/b><\/h2>\n<p>Einen wirklichen Top Spot aus dieser Woche auszuw\u00e4hlen, f\u00e4llt schwer. Jedes der Gebiete hatte seinen eigenen Reiz.\u00a0\u00a0 An der <b>Cote d&#8217;Azur<\/b> war es die Kombination aus technisch anspruchsvollen Singletrails mit breiten, aber alles andere als langweiligen Forstwegen. In hiesigen Breiten sind zweispurige Wege direkt glattplaniert und problemlos mit jedem tiefergelegten Sportwagen zu befahren. In S\u00fcdfrankreich wagt sich allerh\u00f6chstens mal ein Einheimischer mit seinem verbeulten Kleinwagen auf diese Wege, Allradantrieb und etwas erh\u00f6hte Bodenfreiheit sind hilfreich.<br \/>\nAm <b>Mont Ventoux<\/b> war es faszinierend, die verschiedenen Vegetationsstufen beim Auf- oder Abstieg auf den Gipfel zu beobachten und zu &#8222;erfahren&#8220;.\u00a0\u00a0 Der Gipfel ist v\u00f6llig kahl, auf dem windausgesetzten Ger\u00f6ll auf fast 2000 Meter h\u00e4lt sich keine Pflanze. Wenn man etwas niedriger kommt, beginnt die Vegetation zaghaft Fu\u00df zu fassen, und wenn man am Fu\u00df des Ventoux angekommen ist, bewegt man sich durch dichten Wald. Und genauso sehen auch die Wege aus:\u00a0 Ganz oben bodenloses Ger\u00f6ll mit dem man mehr bergab rutscht als f\u00e4hrt, dann mischen sich erste Stellen mit Waldboden unter die Ger\u00f6llfelder, und gegen Ende geht es auf schmalen Waldwegen dahin, die gespickt sind mit Wurzeln und Steinen jeder Gr\u00f6\u00dfe. Oben was f\u00fcr die Profis mit entsprechendem Material (3&#8243;-DH-Reifen und volle Protektorenausr\u00fcstung), und je weiter man nach unten kommt, desto fl\u00fcssiger zu fahren werden die Trails. Dazwischen gibt es in fast jeder H\u00f6henlage Strecken, an der man selbst mit ordentlicher Fahrtechnik das Rad lieber tr\u00e4gt, als einen kapitalen Sturz zu riskieren.<br \/>\n<b><\/b><\/p>\n<h2><b>Infos<\/b><\/h2>\n<p><b>Karten:<\/b><br \/>\nRoc d&#8217;Azur: IGN 3544ET, Frejus St-Raphael, 1:25.000<br \/>\nMt. Ventoux: IGN 3140ET, Mont Ventoux, 1:25.000<\/p>\n<p><b>Links:<\/b><br \/>\nAuf der Homepage des <a href=\"http:\/\/www.rocazur.com\/\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\"><b>Roc d&#8217;Azur<\/b><\/a> sind Infos \u00fcber die Veranstaltung zu finden, auch die Online-Anmeldung ist m\u00f6glich.<br \/>\nBei <b>Cycles Evasion in Cogolin<\/b> haben wir Florent getroffen, der die Trails um Cogolin wie seine Westentasche kennt und uns eine tolle Tour gezeigt hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tolle Landschaft, tolle Atmosph\u00e4re, tolle Trails: Als Roli und Chris begeistert vom letzten Roc d&#8217;Azur erz\u00e4hlen, keimt die Idee: Gemeinsam mit den Beiden zum MTB-Festival fahren, und anschlie\u00dfend noch ein paar Tage am Mont Ventoux dranh\u00e4ngen. Letzlich sind wir mit zwei Autos unterwegs in den S\u00fcden: 5 Mann, 8 Bikes, 8 Tage. F\u00fcr das Tandemrennen &hellip; <a href=\"https:\/\/vielevisels.de\/?p=751\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Vom Roc d&#8217;Azur 2003 zum Mont Ventoux<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"image","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[5,3],"tags":[24],"class_list":["post-751","post","type-post","status-publish","format-image","hentry","category-mtb-trips","category-trips","tag-tagestour","post_format-post-format-image"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vielevisels.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/751","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vielevisels.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vielevisels.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vielevisels.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vielevisels.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=751"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/vielevisels.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/751\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4552,"href":"https:\/\/vielevisels.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/751\/revisions\/4552"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vielevisels.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=751"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vielevisels.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=751"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vielevisels.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=751"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}